CHRONIK

der Freiwilligen Feuerwehr Au
1945

In der Notzeit 1945 wurde der Löschzug Au ins Leben gerufen und gleichzeitig ein Notrüsthaus und ein Löschwasserbecken errichtet.

1950

Fünf Jahre später erfolgte unter dem ersten Wehrführer Karl Mitterer die eigentliche Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Au.

1951

Im Jahre 1951 wurde eine zwar gebrauchte, jedoch noch gut funktionierende Motorspritze ihrer Bestimmung übergeben. In den

1961

späten „Fünfzigern“ wurde unter Wehrführer Julius Planitzer mit dem Bau eines neuen Rüst-hauses begonnen, welches im August 1961 unter dem neugewählten Wehrführer Fritz Oppliger seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Im selben Jahr wurde durch Spenden der Bevölkerung ein modernes Feuerwehrauto in Betrieb genommen.

1970

1970 organisierte die FF Au das bisher größte Feuerwehrfest. Zehn Tage hindurch wurde mit einem umfangreichen Programm „700 Jahre Au“ gefeiert. Im Rahmen dieses Festes wurde auch eine neue Motorspritze übergeben und eine prachtvolle Fahne gestiftet.

1973

Von 1973 bis 1977 fungierte Hans Penker als Kommandant und durch sein Bemühen gelang es, ein neues Einsatzfahrzeug anzuschaffen.

1977

Von 1977 bis 1981 führte Günther Habe die Wehr. In dieser Zeit konnte Dank Unterstützung der Marktgemeinde Gaishorn am See ein Schulungsraum an das bestehende Gebäude angebaut werden. Weiters wurde im Jahre 1977 das heute im obersteirischen Raum weithin bekannte „G’stauderfest“ ins Leben gerufen.

1981

Von 1981 bis 1983 führte nochmals Fritz Oppliger die Wehr.

1983

Im März 1983 wurde Heinz Hartl zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Au gewählt und im Jahre 1997 zum Kommandanten des Feuerwehrabschnittes Paltental bestellt. Unter seiner Führung erfolgte die Renovierung des Rüsthauses. Weiters konnten zwei technisch verbesserte Einsatzfahrzeuge, eine neue Motorspritze und im Frühjahr 1997 das Feuerwehreinsatzboot „Josefine Florian“ angeschafft werden.

1990

In gesellschaftlicher Hinsicht wurde 1990 unter der Patronanz der Freiwilligen Feuerwehr Au die bestehende Dorfkapelle, deren Neubau 1970 von der Familie Karl und Ruth Hartl initiiert wurde, mit Turm und Glocke ausgestattet. Die notwendigen Arbeiten hierzu wurden von Willi Schöttl verrichtet. Die Einweihung erfolgte dann im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes am G’stauderfestsonntag im Jahre 1990.

2001

Eine der größten und zugleich zukunftsorientierten Herausforderungen begann am 14. Oktober 2001 mit dem Spatenstich des Rüsthaus-Neubau, welches eine moderne und am neuesten Stand der Technik entsprechende Heimstätte der Freiwilligen Feuerwehr werden soll.

2003

Am 12. Juli 2003 fand im Rahmen eines feierlichen Festaktes die Einweihung und Segnung des neuen Rüsthauses der FF Au durch den Abt des Stiftes Admont, Bruno Hubl, statt. Beim anschließendem „Tag der offenen Tür“ konnte den Ehrengästen und der zahlreich erschienenen, feuer-wehrinteressierten Bevölkerung mit Stolz das Resultat der in den letzten Monaten geleisteten Arbeit präsentiert werden. Während der 20-monatigen Bauzeit wurden erfreulicherweise ca. 8.500 freiwillige Leistungsstunden von fleißigen Feuerwehrmännern, Helferinnen und Helfern der Dorfgemeinschaft und der nahen Umgebung erbracht. Mit der Eröffnung dieses Rüsthauses beginnt in der nun 53-jährigen Bestandsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr Au sicherlich eine neue Zeitzählung, in der das Kommando unter der Führung des Kommandanten, ABI Heinz Hartl.

2006

Nach 23 Jahren legte Heinz Hartl, welcher auch seit 1997 die Funktion des Abschnittskommandanten im Paltental (14 Feuerwehren) inne hatte, das Kommando der FF AU zurück. Dies deshalb, weil er im November 2005 zum Bezrikskommandanten Stv. gewählt wurde und diese Aufgabe seine ganze Konzentration erfordert. Wohl vorbereitet wurde nach mehreren Gesprächen die Entscheidung getroffen, den langjährigen Kommandanten Stv. Ernst KLEISNER (seit Juni 1990 OBI) zum Kommandanten und Franz FRANZL zum Stellvertreter zu wählen. Diese beiden Kameraden übernahmen dankenswerter Weise – und das war so vorgesehen – die Führung der FF AU für einige Jahre. In dieser Zeit galt es auch ein „junges Team“ zu finden und für die nächste Kommandoübernahme vorzubereiten.

2008

Als Höhepunkt in der Funktionsperiode von HBI Ernst KLEISNER wurde der Fuhrpark entsprechend der Mindesmengenausrüstung des LFV Steiermark umgestellt bzw. angepaßt.
So konnte als Meilenstein in der Geschichte der FF AU anläßlich des Gstauderfestes am 13.07.2008 ein TLFA-1000 in Betrieb genommen werden. Im Herbst des selben Jahres wurde schließlich im Sinne des Konzeptes ein neuer Tragkraftspritzenanhänger angeschafft. Das 1990 in Betrieb genommene Mannschaftstransportfahrzeug mußte aufgrund von Rostschäden einer Generalreparatur unterzogen werden. Das Kleinlöschfahrzeug wurde ausgeschieden und durch das TLFA-1000 ersatzbeschafft.

2009

Anläßlich der Wahlversammlung am 8. März 2009 wurden Alfred HABERL zum Kommandanten und Ing. Friedrich ORTNER zum Stellvertreter der FF AU gewählt. Gemäß ihren Antrittsreden wollen sie besondere Schwerpunkte im Bereich der Ausbildung, Jugendarbeit und Kameradschaftspflege setzen, da die Investitionsvorhaben (Ersatzbeschaffung des MTF steht noch bevor) im wesentlichen abgeschlossen sind. Zusammenfassend ist die Stärkung der Tageseinsatzbereitschaft vorrangiges Ziel. Im Eilzugstempo wollen die beiden Führungskräfte nun die erforderlichen Kurse in Lebring absolvieren um die Kommandantenprüfung ablegen zu können.

2012

Im März 2012 legte Friedrich Ortner aus beruflichen und privaten Gründen sein Amt als OBI zurück. Die FF Au wählte bei der Wahlversammlung daraufhin die Kameraden Alfred Haberl als HBI und Patrik Kainbrecht als Kommandanten-Stellvertreter und Nachfolger von Friedrich Ortner. Unser neuer Kommandant-Stellvertreter absolvierte die dafür notwendigen Kurse in Lebring mit Bravour.
Ein weiterer Höhepunkt im Jahre 2012 war die Einweihung unseres neuen Manschaftstransportfahrzeuges beim Gstauderfest. Für das neue Fahrzeug konnten wir rund 70 Patinnen aus Au gewinnen.

2014

Im März 2014 legte HBI Alfred Haberl aus beruflichen und privaten Gründen sein Amt als HBI zurück. Die FF Au wählte bei der Wahlversammlung daraufhin die Kameraden Patrick Kainbrecht als HBI und Manuel Egger als Kommandanten-Stellvertreter. Damit als Kommandant-Stellvertreter alle Führungsaufgaben ordnungsgemäß ausgeübt werden können, besuchte Manuel Egger alle dafür notwendigen Kurse in Lebring und absolvierte diese mit Bravour.